Moderne Ski-/Boardbeläge müssen folgenden Anforderungen genügen:
Sie sollen elastisch sein und gleichzeitig größtmöglichen Belastungen standhalten. Daher werden derzeit hauptsächlich gesinterte Beläge im Rennsport eingesetzt. Gesinterte Beläge können mit unterschiedlichen Beimischungen hergestellt werden, jede Belagsform bietet spezielle Qualitäten für besondere Bedingungen.
Transparente gesinterte Beläge
Diese Belagsart zeichnet sich durch größere Zähigkeit (und dennoch keine verminderte Wachsaufnahmefähigkeit) aus.
Graphitbeläge
Graphit schützt den Belag aufgrund seiner antistatischen Eigenschaften vor Verunreinigungen. Durch die gute Wärme leitfähigkeit bewirken Graphitbeläge insbesondere bei nassem Schnee gute Gleiteigenschaften.
Multisinterbeläge (verschiedene Molekulargewichte der einzelnen Komponenten)
Multisinterbeläge haben ausgezeichnete Allroundeigenschaften (eignen sich gleichermaßen für Langlauf, Abfahrtsski und Snowboarden), da sie in allen Temperaturbereichen gute Gleiteigenschaften aufweisen.
Struktur
Die Struktur des Belages (Kontaktfläche zwischen Ski/Board und Schneeoberfläche) beeinflusst die Gleiteigenschaften des Skis. Bei diesem Gleitprozess kommt es zu Reibeffekten durch die Schneekristalle und zu Saugeffekten durch das im Schnee enthaltene Wasser. Durch spezielle Belagsstrukturen lassen sich diese Effekte vermindern, bzw. ausschalten. Belagsstrukturen können durch Steinschliff oder Bandschliff erzeugt werden. Steinschliffe oder Bandschliffe werden vom qualifizierten Fachhandel angeboten.
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| Struktur linear | M-Struktur | Versetzte Kreuzstruktur |
Generell gilt:
Kalter Schnee/Neuschnee: Feine Struktur
Altschnee/Kunstschnee/Feuchter Schnee: Mittlere Struktur
Nasser/Grober Schnee: Grobe Struktur
Text und Grafik: HOLMENKOL AG












